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Was ist Lärm?


Lärm ist etwas Subjektives, was die innere Einstellung zu einem Schallereignis ausdrückt. Deshalb kann man Lärm nicht messen. Dass Lärm subjektiv ist, können die folgenden Beispiele erläutern:


Schon das Empfinden, was Musik ist, ist individuell unterschiedlich: Der eine mag klassische Musik, der andere Rockmusik. Die jeweils andere Musikgattung wird häufig schon mit Lärm bezeichnet. Noch klarer wird dies, wenn man sich die Auspuffgeräusche eines Motorrades vorstellt: Für den Fahrer selbst ist das Geräusch Musik in den Ohren, für den Anwohner oder Passanten auf der Straße unangenehmer, störender Lärm. Auch im Arbeitsleben gilt: Wenn jemand bei seiner Arbeit Geräusche produziert, gehören sie für den dort Tätigen zur Arbeit dazu und stören ihn nicht. Ein Nachbar, der dieselben Geräusche wahrscheinlich wesentlich leiser wahrnimmt, fühlt sich hierdurch gestört. Also trägt auch die Situation dazu bei, ob und in welchem Ausmaß ein Schall zu Lärm wird.


Lärm kann man nicht mit einem Gerät messen. Was man messen kann, ist das physikalische Schallereignis in Form von Schallwechseldrücken der Luft, welche einen Schallpegel kennzeichnen. Fügt man nun einige Bewertungen hinzu, welche die Eigenschaften des Gehöres nachzubilden versuchen, so kommt man zum so genannten A-bewerteten Schalldruckpegel in dB(A). Über eine geeignete Mittelung erhält man für einen Zeitraum einen Beurteilungspegel, welcher mit den gesetzlich zulässigen Richt- oder Grenzwerten verglichen werden kann. Diese Richtwerte sind je nach Lärmart unterschiedlich und stellen die Grenze des Zumutbaren dar. Welche Grenzwerte für welche Lärmart gelten, kann den folgenden Abschnitten entnommen werden.